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Marienborn
Am 15. September 1872 wurde die 47,02 km lange Verbindung von Eisleben (Bez. Magdeburg) nach Helmstedt in Betrieb genommen. Marienborn erhielt eine Bahnstation, da der Ort ein bekannter Wallfahrtsort ist. Am 17. September 1899 eröffnete die Marienborn-Beendorfer Kleinbahn ihren Betrieb. Die 5,4 km lange Strecke diente dem Transport der Kali- und Steinsalzvorkommen in Beedorf. Die Strecke wurde am 31. Juli 1970 stillgelegt und die Gleise zurück gebaut. In den 1920er Jahren wurde der Bahnhof um eine Güterabfertigung erweitert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Marienborn zum Grenzbahnhof. Er war der letzte Bahnhof auf der Seite der DDR. Dadurch erlangte der Ort seinen traurigen Bekanntheitsgrad. Eine Gedenkstätte befindet sich in der Nähe der kleinen Gemeinde. Das Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz.
Bilder Marienborn
Bahnhof  um 1930
Luftaufnahme
Die Eisenbahn “kam” am 15. September 1872 nach Marienborn. Also 37Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Marienborn hatte zu diesem Zeitpunkt  sehr wenig Einwohner (Ende 2008 waren es 504 Einwohner). Marienborn gehört zur Gemeinde Sommersdorf.  
Bahnhof um 1930
Braunscheig - Magdeburg
Z Bahnhof iel
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