EINE DOKUMENTATION
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Die „Obere Ruhrtalbahn“ wurde von der Bergisch-Märkischen Eisenbahn- Gesellschaft (BME) in vier Abschnitten gebaut. Der 65,88 km lange letzte Streckenabschnitt von Bestwig nach Warburg ging am 6. Januar 1873 in Betrieb. Am 10. Februar 1873 wurde das Empfangsgebäude Nieder-Marsberg eröffnet. Im Bahnhof gab es einen Mittelbahnsteig, einen Güterschuppen mit Ladegleis und Rampe. Später wurden die Strecke abschnittsweise zweigleisig ausgebaut. Ab 1897 hieß der Bahnhof Marsberg. Marsberg war damals ein Bergbauzentrum für Buntmetalle. 1872 wurde die „Stadtberger Gewerkschaft“, der alle Kupfergruben der Gegend gehörten, in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Sie verfüge über einen Gleisanschluss vom Bahnhof. 1897 waren die Kupfervorkommen erschöpft und die Gruben mussten die Förderung einstellen. Am 17. Juli 1984 begann die Umstellung auf den eingleisigen Betrieb. Heute gibt es nur noch zwei Gleise mit einem sehr schmalen Mittelbahnsteig. Die Bahnhofsanlagen wurde von der Deutschen Bahn AG saniert.
Marsberg
Bilder Marsberg
Bahnhof um 1928
Luftaufnahme
Die Eisenbahn “kam” am 6. Januar 1873 nach Marsberg. Also 38 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Marsberg hatte zu diesem Zeitpunkt 3.000 Einwohner (Ende 2015 waren es 19.968 Einwohner).  
Bahnhof um 1928
Aachen - Kassel
Z Bahnhof iel
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