EINE DOKUMENTATION
© Copyright 2000 - 2019 Burkhard Thiel Alle Rechte vorbehalten
Am 30. Mai 1884 erhielt das Städtchen Montabaur, an der Strecke von Limburg nach Siershahn (Unterwesterwaldbahn) gelegen, einen eigenen Bahnhof. Die Strecke baute die Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft. Die Westerwaldquerbahn von Herborn nach Westerburg wurde am 1. Juni 1910 in Montabaur angeschlossen. Die Gleisanlagen bestanden aus vier Haupt- und drei Nebengleisen, die über Weichen verbunden waren. Die Weichen wurden zunächst im Empfangsgebäude gestellt. Der Güterschuppen war direkt am Empfangsgebäude nebst Laderampe angebaut worden. Dieser konnte über drei Abstellgleise bedient werden. Neben dem Hausbahnsteig gab es noch zwei Zwischenbahnsteige. Am westlichen Bahnhofsteil in Richtung Siershahn war 1910 ein neues Stellwerk errichtet worden. Die Nebenbahn nach Siershahn diente hauptsächlich dem Abtransport des Tons der umliegenden Gruben, die für ihre hohe Qualität des weißen Tons bekannt sind. Der Personenverkehr nach Rennerod wurde am 30. Mai 1981 und später am 9. Juli 2000 der komplette Bahnhof stillgelegt. Das alte Bahnhofsgebäude, das ca. 1 km vom heutigen neuen Bahnhof entfernt liegt, ist unter Denkmalschutz gestellt worden. Das Stellwerk wurde zum Wohnhaus umgebaut.
Luftaufnahme
Bilder Stadtbahnhof
Bahnstation Montabaur Stadtbahnhof Bahnstation Montabaur Stadtbahnhof
nach oben  > nach oben  >