EINE DOKUMENTATION
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Am 27. September 1869 fuhr der erste Zug in Möckmühl ein. Über die Strecke wurde Heilbronn mit Würzburg verbunden. Bei Eröffnung besaß der Bahnhof neben seinem hellroten Backsteingebäude, das nach Plänen des Bauingenieurs Zeller gebaut wurde, noch einen Güterschuppen. Eine Besonderheit war, dass es Rundbogenfenster im Erdgeschoss und Rechteckfenster im ersten Stock gab. Auf dem Dach waren eine gusseiserne Bahnhofsuhr und die steinerne, verzierte Stationsinschrift als Blickfang gedacht. Am 18. Dezember 1900 wurde die 38,59 km lange Schmalspurbahn nach Dörzbach in der Spurweite 750 mm für den Güterverkehr eröffnet (Jagsttalbahn). Am 15. März 1901 begann der Personenverkehr. 1911 erweiterte man das Empfangsgebäude um eine gläserne Vorhalle, ohne das der Gesamteindruck des Empfangsgebäudes gestört wurde. Am 23. September 1988 wurde der Betrieb der Schmalspurbahn eingestellt. Die Gleise baute man zurück. Das Empfangsgebäude steht heute unter Denkmalschutz.
Bilder Möckmühl
Bahnhof 1902
Luftaufnahme
Die Eisenbahn “kam” am 27. September 1869 nach Möckmühl. Also 34 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Möckmühl hatte zu diesem Zeitpunkt sehr wenig Einwohner (Ende 2013 waren es 7.765 Einwohner).
Frankenbahn
Bahnhof 1902 Z Bahnhof iel
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