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Die „Obere Ruhrtalbahn“ wurde von der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft (BME) in vier Abschnitten gebaut. Das zweite Teilstück von Arnsberg nach Meschede war 19,8 km lang und eröffnete am 18. Dezember 1871 den Bahnbetrieb. Das Empfangsgebäude war ein zweistöckiger Putzbau mit Bogenfenstern und Türen und ein separates Toilettenhäuschen aus Backstein. Ein Güterschuppen befand sich in Verlängerung des Hausbahnsteigs, der erst später eine Überdachung erhielt. Das Gebäude ist in seinen Grundzügen bis heute erhalten geblieben, hat aber durch die Verschieferung seinen Charakter verloren. Heute befindet sich die Touristeninformation im Gebäude. 1955 wurde ein neues Empfangsgebäude im Stil der 1950/60 Jahre eröffnet. Es wurde auf der Höhe des alten Güterschuppens errichtet. Im April 2007 riss die Deutsche Bahn Ag das Stationsgebäude ab. An dessen Stelle entstand ein moderner Bau mit verschiedenen Gewerbebetrieben und einem Fast Food Restaurant. In dem Gebäude ist auch eine kleine Bahnagentur untergebracht.
Meschede Z Bahnhof iel
Bilder Meschede
Bahnhof von 1871
Luftaufnahme
PANORAMA Bahnhof 1955
1955 eröffnete das neue Empfangsgebäude den Betrieb. Es sollte den Charakter der Stadt widerspiegeln. Das eingeschössige Gebäude verfügte in seiner Mitte eine verglaste Schalterhalle. Im Dachreiter des Gebäudes sollte sich der verschieferte Turmhelm der alten Pfarrkirche widerspiegeln.
Bahnhof 1955 Bahnhof 1955 Bahnhof 1955 Bahnhof von 1871
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