EINE DOKUMENTATION
© Copyright 2000 - 2019 Burkhard Thiel Alle Rechte vorbehalten
Goldhausen
Bau und Eröffnung Die 29,8 km lange „Unterwesterwaldbahn“ von Staffel nach Siershahn wurde am 30. Mai 1884 eröffnet. Die Strecke diente hauptsächlich zum Abtransport von Ton aus dem umliegenden Tagebau. Die Bahnstationen Goldhausen und Siershahn waren die Verladebahnhöfe, von denen den Ton bis nach Italien transportierte. Ab 1884 übernahmen die „Preußischen Staatseisenbahnen“ die Strecke. Der Personenverkehr war marginal. Das Empfangsgebäude war, wie im Westerwald üblich, aus Bruchstein errichtet worden. Das Dach wurde mit Schiefer gedeckt. Ein Fachwerkanbau diente als Güterschuppen. Der Bahnhof verfügte über zwei Durchfahrgleise mit einem einfachen Mittelbahnsteig und zwei Abstellgleise. Ein Abstellgleis führt zur Schüttrampe und weiter zum Güterschuppen, das Zweite zur Gleiswaage, mit der die einzelnen Waggons gewogen wurden. Mit der Installation von neuen Lichtsignalen und einer Bahnschranke unmittelbar neben dem Stationsgebäude erhielt das Gebäude einen Vorbau auf dem Hausbahnsteig, in dem ein Stellwerk untergebracht wurde. Was hat sich verändert, was ist geblieben Das Empfangsgebäude wurde verkauft und restauriert. Es ist vollständig erhalten geblieben. Der Stellwerksvorbau wurde abgerissen. Das Gleiswaagenhäuschen samt Inventar ist noch erhalten.
Bilder Goldhausen
Luftaufnahme
Planung und Konzession PANORAMA
nach oben  > nach oben  >